Dienstag, 20. August 2013

Los geht´s

Sommerzeit... und endlich ein paar lazy days, die mir erlauben, das Projekt Blog in Angriff zu nehmen.
Grund dafür ist eine große Kommode, die vor Stoffen und Wolle aus ihren Nähten platzt, eine immer größer werdende Sammlung an alten Burdas (meist 1969-1974) und neben diversen Projekten im Kopf ein Grundgedanke, der bisher meist Augenwischerei war. Nämlich lasse ich mich nur noch selten zum Klamottenkauf hinreißen, weil sofort "Das mach ich selbst" den Kleiderbügel zurückwandern lässt.
Was natürlich totaler Humbug ist, wenn man es dann nicht macht.
Mir fehlt mittlerweile also neben einem Herbstmantel noch so manches andere Kleidungsteil.
Immerhin kann ich keine Schuhe machen, was zu einer hübsch bunten Schuhsammlung geführt hat. Zu der nun die Klamotten fehlen.
Es wird sich im Laufe der Zeit offenbaren, dass ich ein Faible für die Mode der 70er habe. Außerdem stehe ich auf manche gehäkelte Decke und gesticktes Rosenbouquet, was nach gängiger Meinung altbacken wirkt. Egal, ich find´s toll!




Es geht also los mit einem Outfit für eine Hochzeit, zu der ich Anfang September in Berlin eingeladen bin. Mittlerweile bin ich mir nicht mehr ganz so sicher, ob der Sommer so lange hält, gerade sieht es ja nicht danach aus.

Der Vier-Bahnen-Rock (Burda 05/1975) aus Popeline (bei meinem bisher leider einzigen Ausflug auf den Markt am Maybachufer ergattert) schwingt herrlich, und am liebsten würde ich damit die ganze Zeit nur Treppen runterlaufen. Was logischerweise irgendwann nicht mehr geht.
Die Länge ist eine komische Midi-Länge, länger als wadenlang und nicht bodenlang, da habe ich mich zwischen beiden Längen des Schnitts eingependelt und finde es eigentlich ganz gut. 
Was für eine passionierte Hosenträgerin schon was heißen will...


Die Wickelbluse ist aus einer Frühjahrs-easy fashion von 2006, und der Schnitt ist genial! Das naturfarbene Crincle-Leinen mit Stickerei habe ich mal vor Jahren im Münchener Karstadt gekauft und es nun aus seinem Dornröschenschlaf geweckt. Fühlt sich phantastisch an.
Passend dazu Plateausandaletten und ein Schlapphut - fertig.
Wie gesagt - falls das Wetter nicht herhält, hoffe ich mal auf meine herzallerliebsten Freundinnen, dass sie mich nächstes Jahr im Sommer auf ne Hochzeit einladen!

Puh. Der Anfang war doch gar nicht sooo schwer.





1 Kommentar:

  1. Ich finde mich wieder in deinem Beitrag *g*. Der riesige Stoffvorrat (aber das meiste geschenkt bekommen) will endlich abgebaut werden, und die Wolle "verstrickt". Ich finde den Ansatz gut, erst einmal das Alte aufzubrauchen, bevor man Neues kauft (aber man muss sich ja nicht immer daran halten).

    Und das "mach ich selbst" bei Klamotten sage ich auch immer wieder! Ich schaue mir gerne schöne Kleider an, muss sie dann aber nicht kaufen. Und wenn ich unnötige Röcke und Kleider nähe, von denen ich schon genug habe, dann ist das etwas anderes, als sie zu kaufen. Und wie du schreibst - Schuhe gehen immer!

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